Maikircher

Unser Anwesen liegt inmitten der Tiroler Bergwelt, am Fuße des Wilden Kaiser. Wir verfügen über Kaiserliche privilegierte Schankrechte. Schon seit 500 Jahren beherbergen wir Grafen, Fuhrleute und Landsknechte die auf Ihren langen Fahrten, Kost und Unterkunft erbaten. Von den bis heute erhaltenen bäuerlichen Zimmern aus, bieten wir einen Blick aufs Kaisergebirge und zu dem größten Zusammenhängenden Skigebiet Österreich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Scheffau

Herzlich Wilkommen in Scheffau, am Fuße des Wilden Kaisers, einer Familien freundlichen Gegend, umgeben  von Wiesen, Wälder & Bergen. Als Tourismusort hat Scheffau eine lange  

Tradition die bis in die Zeit der Jahrhundert¬wende zurückreicht, als man begann in die Sommerfrische zu fahren. Zur gleichen Zeit wurde auch das Bergsteigen "entdeckt" und da war Scheffau idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren, was es durch die unmittelbare Nähe zum Kaisergebirge und die zum größten Teil gut markierten Steige und Kletterrouten heute mehr denn je ist. Der Wintertourismus begann in sehr bescheidenem Umfang mit dem Bau des ersten Schleppliftes im Jahr 1962 und nahm mit der Gründung der Bergbahn Scheffau und der damit verbundenen Erschließung des Schigebietes „Brandstadl" bis heute einen rasanten Aufschwung. Durch den Zusammenschluss der Schigebiete von Scheffau – Going – Ellmau – Söll – Itter – Hopfgarten – Westendorf und Brixen zur „ Skiwelt Wilder Kaiser – Brixental" entstand das größte zusammenhängende Schigebiet Österreichs, das auf einer Fläche von ca. 150 km² mit über 90 modernsten Seilbahn- und Liftanlagen, sowie bestens präparierten und zu einem großen Teil technisch beschneiten Pisten im Stande ist, auch international jedem Vergleich standzuhalten .

 

Das Gemeindegebiet ist ca. 3.145 ha groß, mehr als die Hälfte davon, ca . 1.681 ha, sind Wald, ca. 496 ha sind landwirtschaftliche Nutzfläche, ca.  407 ha Alpen, ca.  441 ha sonstige Flächen. Weitere ca. 11 ha sind Baufläche, ca. 18 ha Verkehrsfläche, ca. 66 ha Gewässer und ca. 32 ha Gärten. Ein Großteil des Gemeindegebietes liegt im Naturschutzgebiet "Kaisergebirge". Das Schmuckstück des Naturschutzgebietes ist der 4 km vom Ort entfernte und auf einer Höhe von 883 m gelegene Hintersteinersee (56 ha groß und bis zu 46 m tief), wohl einer der schönsten Bergseen Tirols, der noch das schon sprichwörtliche kristallklare Wasser besitzt und wo das erfrischende Bad im See noch wörtlich genommen werden kann. Vor Beginn der wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung in den 50iger Jahren unseres Jahrhunderts war Scheffau vorwiegend Bauerndorf. 1949 zählte man 82 landwirt¬schaftliche Mittel- und Kleinbetriebe und 34 Gewerbetreibende, darunter 4 Gasthäuser. Im 18. Jahrhundert hatte immer-hin ein gewerblicher Großbetrieb, die Sensen- und Waffenschmiede Ralser, ihren Standort in Scheffau, die jährlich mehr als 30.000 Stück Sensen in alle Welt lieferte. Auf Grund des wirtschaftlichen Aufschwungs, verursacht durch den wachsenden Tourismus, hat sich die Häuserzahl von 1950 bis heute mehr als verdreifacht. Hotel- und Gasthofbauten, Fremdenpensionen, Eigenheime, Ferienhäuser, Wochenendhäuser und Zweitwohnsitze schossen wie Pilze in großer Zahl aus dem Boden. Diese Entwicklung begünstigte die berufsmäßige Umstrukturierung auf Kosten der Landwirtschaft zugunsten der gewerblichen Wirtschaft. Heute betreiben die Bauern ihre Landwirtschaft hauptsächlich als Nebenerwerb. Siedlungsmäßig ist Scheffau, das erstmals urkundlich 1160 als „Seefenouwen" genannt erscheint, um 1245 Scheffauwe, 1299 Sephowe, 1480 Scheffau, 1490 Scheffau und 1503 Scheffa geschrieben wurde, eine typische bajuwarische Rodungssiedlung, die möglicherweise schon in das 9. Jahrhundert zurückreicht, da im Dorfe Scheffau selbst ursprünglich seit dem 12. Jahrhundert ausschließlich „freieigene" Bauern ansässig waren, wovon einzelne von 1300 bis 1600 in grundherrschaftliche Abhängigkeit weltlicher und geistlicher Grundherren gelangten. Politisch gehörte Scheffau bis zum Jahre 1504 zum Herzogtum Bayern. Erst nach Ende des bayerischen Erbfolgekrieges wurde das Gemeindegebiet mit den Gerichten Kufstein, Rattenberg und Kitzbühel mit Tirol vereinigt. Die Bildung der politischen Gemeinde erfolgte Anfang des 19. Jahrhunderts durch die bayerische Verwaltung. 1865 wurde Scheffau schließlich zur selbständigen Gemeinde erhoben.